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Angekommen

Angekommen- bin ich nun endlich in der Stadt, in der ich seit noch nicht mal ganz 5 Monaten wohne.

Ich habe Clubs, in die ich am liebsten tanzen gehe, meine Mate, die Strecke, die ich jeden Tag mit der Tram fahre, vorbei am Wiedebachplatz und am Kreuz, die ganzen Graffitis von Connewitz, dann entlang der Karli mit ihren wunderbaren Falafel-Läden, Bars, Cafés, Boutiquen,...
Bis ich dann irgendann am Leuschner ankomme, aussteige. Stadteingang, die Grünfläche, laufe hin zum Campus- Mensa und Uni.
Treffe Freunde, besuche Seminare ( Vorlesungen werden vor 13 Uhr prinzipiell verschlafen) . Scherz. Nur manchmal :-)
Mittags in der wunderbaren Mensa essen, zwei vegane Gerichte am Tag, oberhammer. Immer frische Smoothies in etlichen Variationen, kind of paradise.

Spaziergänge im Johannapark oder am Kanal im Clara-Park, rauchen, schreiben, lesen, denken. Gestern schien sogar die Sonne.

In der Albertina, unserer wunderschönen Bib, lernen, so viele Hipster , so viele fleißige Bienchen an ihren MacBooks, ich stets mit Zettel und Stift, hach.

1 Mal die Woche dann zur Theater-AG an einer Grundschule, Kinder die auch kurze Haare haben und mich nur deswegen direkt zweite Mama nennen, yeah. Oder sagen dass ich einfach blöd damit aussehe. Es lebe die Ehrlichkeit eines Kindes!

Viel zu viel Wein trinken, die Nacht zum Tag machen in lauten, ranzigen Techno- Clubs, ganz hinten in der Straßenbahn sitzen, Schokolade essen und denken : Ja, ich bin angekommen. Hier. Jetzt. Ich fühl mich hier wohl, lebe gerne hier, habe gute Freunde, nutze meine Zeit doch irgendwie gefühlt sinnvoll.

Es gibt noch so viel zu entdecken hier, die ganzen Seen, den ganzen Sommer. Wie ich mich freue. Freue mich so unglaublich auf die warmen Tage in dieser Stadt.

Mir geht es wieder besser. Viel besser. Da war einfach so viel, um das ich mir Sorgen gemacht habe. Zum Beispiel ob ich denn lesbisch bin und wem ich das wann erzählen soll. Aber hey, mir rennt nichts weg und ich hab Zeit das herauszufinden. Wenn es so ist, dann könnte ich es jetzt endlich akzeptieren, viel zu viel geweint deswegen, viel zu viel nachgedacht und nicht mal ein Buch lesen können. Damit soll Schluss sein. Ich mach mir mein Leben, wie's mich glücklich macht, finito.

Ich bin auch unglaublich dankbar und fröhlich über den stetigen Kontakt zu meiner Familie, Oma anrufen ist immer schön, alles erzählen, fast alles halt.

Immer noch lustig, dass man hier Pfannkuchen zu Berlinern sagt oder " dreiviertel 4 " wenn es viertel vor 4 ist :D Aber ich kann mich ja anpassen, zumindest mit den Pfannkuchen

Jetzt steht viel an- Umzug, Hausarbeit, zwischendurch
nach Hause fahren, ... Ich hoffe, dass alles klappt.

Möchte auf jeden Fall wieder mehr Sport machen! Und die absolute Entspannung beim Pilates am Dienstag- herrlich.

Nun ja, schon Goethe sagte "Mein Leipzig lob' ich mir!". Und da kann ich ihm nur zustimmen. Eine durch und durch bunte, weltoffene, kulturell breitgefächerte und schöne, große, aber doch gemütliche Stadt, in der ich noch sehr lange studieren und wohnen möchte. Auf weitere schöne Monate, darling.

Sophie
16.2.17 11:01
 
Letzte Einträge: techno, will I ever, still me , maybe forever, hope forever is a short time sometimes , jep, how long , actually?


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