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Interrail 2016- Retrospektive und Evaluation

Nationen. Hautfarben. Religionen. Einstellungen. Lebensweisen. Sprachen. Aussehen. Ziele. Spaß. Angst.

Wir haben auf unserer Reise Menschen kennenlernen dürfen, die sich auf den ersten Blick nie ähnelten. Ein Philosophie-Student aus Dänemark, eine Grundschullehrerin aus London, ein Umweltaktivist aus Irland oder ein Physik-Student aus Schweden. Aber letztendlich- hatten wir doch alle das gleiche Ziel. Und haben das Gleiche getan:

REISEN. Interrail. Länder und Städte erkunden. :-)

In meinen Augen gibt es keine größere Bereicherung für den Geist. Okay- ich möchte Literatur jetzt nicht runterstufen.
Aber beim Reisen- da entwickelt sich die Persönlichkeit intensiver und schneller denn je.

Du lebst mit deinen Augen und Ohren, mit deiner Nase, deiner Haut und deinem Mund. Mit deinen Sinnen.

Ich bin so unglaublich inspiriert von diesem Trip, von den Menschen, denen man begegnet ist, von diesem Lifestyle.

Interrail- das steht für mich nicht für "Urlaub", sondern für Erlebnis.

Für... im Gang im Zug schlafen, weil man nicht reserviert hat. Für viel zu volle Rücksäcke, Hostelzimmer mit vielen Leuten, die alle zu einer unterschiedlichen Uhrzeit aufstehen und deinen Schlaf stören, für ganz viel Kaffee, für Bier und Schokolade, für Schwitzen, für schmutzige Klamotten, für Müde sein, für Laufen, für Google Maps.

Wie ich das finde? - Super! Ganz ehrlich. Es macht Spaß. Man erlebt so viel, " sich an den kleinen Dingen erfreuen" bleibt keine Floskel.

So viel gesehen, so viel gedacht. Praha, Budapest, Split (+Bajnice+Krka), Ljubljana und Vienna. Städte, die sehr unterschiedlich waren.

Prag, die goldene Stadt, die mit wunderschönen Gebäuden und der tollen Karlsbrücke beeindruckt. Und einer super Atmosphäre.
Budapest, die märchenhafte Stadt, die mit ihrer tollen grünen Insel ("Margaret Island") und der langen Donau-Promenade punkten kann.
Kroatien, die schöne Adria-Küste, was soll ich da noch sagen: Wohl eine Mini-Version der Karibik.
Ljubljana, einfach nur zum Verlieben. Ein zuckersüßes Örtchen, so gemütlich.
Vienna- eine Stadt mit Glanz, mit Klasse. Mit so viel Kultur. Eine Stadt, die viel Spaß machen kann.

Diese Reise, fast drei Wochen- sie war anstrengend. Und ich freue mich auf zuhause.
Auf mein Bett. Auf Musikhören und Fernsehen und in den Kühlschrank gucken. Auf unseren Garten. Auf Leute, die ich mag.
All das, was mir etwas bedeutet, ich aber nicht mitnehmen konnte- und vielleicht auch gar nicht wollte.

Nunja, Interrail- würde ich das empfehlen? Nochmal machen?
...JA!
Es ist anders, als in den Süden zu fliegen, in ein All-in-Hotel, und einfach nur für ein paar Tage abschalten und die Seele baumeln lassen. Auch diese Art von Urlaub mag ich sehr, echt.

Aber es war einfach mal Zeit für mich, eine andere Art und Weise von Reisen kennenzulernen. Mit einem großen Rucksack anstelle eines Koffers, lange Nachtzugfahrten, und Hostelzimmer, die wohl gar nicht dem Niveau eines Hotels glichen.

Doch ich hatte so viel Spaß. Es war so toll, morgens mein Gesicht aus dem Zugfenster zu stecken und der Wind wehte mir ins Gesicht, die Sonne ging auf, ich war zwar total k.o., aber ich wusste: In einer Stunde sind wir da. In Kroatien (z.B.). Am Meer!

Es ist so ein schönes Gefühl, sich morgens einen Kaffee zu holen, ein Brötchen, und dann zu planen: So, wir haben heute einen wunderbaren Tag in Wien. Wir können uns das und das und dies anschauen...Aja, das will ich gerne unternehmen!

So lustig, wenn man im Zugabteil sitzt, eigentlich ziemlich genervt, dass es noch über vierzehn Stunden so weitergeht, und dann kommen zwei nette, junge Menschen aus Italien und teilen mit dir Brot und Wein (naja, nicht ganz...Bier und Schokolade ) .

Es sind diese kurzen Begegnungen, diese kleinen Momente, die die Reise zu dem gemacht haben, was sie war. Einfach nur geil :-)

Noch nie war ich "so lange" unterwegs. Und da ist mir bewusst geworden: Was hatte ich bisher für ein geiles Jahr. 2016.
Ich habe mein Abi gemacht, bin 18 geworden, habe Cambridge bestanden, ich war mit einer Freundin in Berlin, habe Workshops gemacht, war im Harz wandern mit lieben Leuten...
Wurde an der Uni in meiner favorisierten Stadt angenommen, habe ein Wohnheimzimmer ergattert, fahre nächste Woche in ebendiese Stadt...<3

Und nun : Diese Reise mit einer ziemlich tollen Freundin.

Ich möchte einfach Danke sagen. Danke für alles. Es war soooo cool. So lustig mit dir, so etwas Besonderes, eine Reise, die ich wohl nie vergessen werde. Es ist eine dieser Erfahrungen, über die man als Oma seinen Enkeln berichtet. Das weiß ich jetzt schon. Mit einem Lächeln auf den Lippen.

"Und dann lagen wir die ganze Nacht auf dem Boden in dem engen Gang des Zuges, auf dem Weg von Prag nach Budapest. Mit einem Rucksack und einem Schlafsack, fettigen Haaren, in Pullover und Leggins. Die Polizei kletterte über uns, als wir kurz eingeschlafen waren,...doch morgens blickte ich auf mein Interrail-Bändchen und wir kamen in Budapest an, und ich war einfach nur fröhlich."

Wir hatten fast immer geiles Wetter, viel Sonne. Haben fast immer lecker geschlemmt, sehr oft Falafel oder Spiegeleier...Bajnice war nicht so ganz die Großstadt. ;-)

Mein Morgen begann immer mit Kaffee- mal ein Euro in Budapest, mal für drei in Wien...;-) In drei Ländern wurden wir zu echten Umrechnungsprofis, denn wir zahlten in tschechischer Krone, Forinth und auch Kuna. Von wegen Mathe adieu! :D

In Slowenien und Österreich merkte ich dann, wie schön es doch ist, in Euro zu zahlen. Hach!

Also, viel erlebt, viel passiert, und es war schön. Ich denke, das bringt es auf den Punkt.

Ich freue mich, viele von euch bald wiedersehen zu dürfen :-)
Und bis dahin, macht's gut, my friends!
Liebe Grüüüüße
Sophie
28.8.16 22:40
 
Letzte Einträge: techno, will I ever, still me , maybe forever, hope forever is a short time sometimes , jep, how long , actually?, Angekommen


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